Smarte Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte
derCampus.eu – Medizin Aktuell - Nachrichten, Informationen und Hintergründe
Als interessierter Healthcare Professional möchten Sie immer über neueste Erkenntnisse zur Therapie verschiedener Erkrankungen und zu Medikamenten informiert sein? Auch möchten Sie Alles zu Neueinführungen auf dem Pharmasektor wissen? Dann sind Sie hier auf der Seite von derCampus genau richtig. Hier finden Sie nicht nur ein wechselndes Angebot aktueller Meldungen aus der Pharmaindustrie, sondern auch exklusive News und Highlights von verschiedenen nationalen und internationalen Kongressen, Symposien und anderen Veranstaltungen. Wir liefern Ihnen evidenzbasiertes Fachwissen sowie wichtige und vor allem interessante Hintergründen zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen. Als zusätzlichen Bonus versorgt Sie derCampus mit topaktuellen Meldungen und Neuigkeiten der verschiedenen medizinischen Gesellschaften.
So bleiben Sie immer auf dem Laufenden, wovon ja auch Ihre Patientinnen und Patienten profitieren!
Kongressbericht: 30. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI)
Tradition trifft auf aktuelle Wissenschaft
Unter dem bewährten Motto „Fortschritt durch Fortbildung“ bot die FOBI auch während ihrer 30. Ausgabe ein umfassendes wissenschaftliches Programm. In Plenarsitzungen, Update-Sessions, Kursen und Hands-on-Workshops wurden aktuelle Entwicklungen aus Dermatologie, Allergologie, Dermatochirurgie und ästhetischer Dermatologie präsentiert. Darunter beispielsweise neue Konzepte in der Psoriasistherapie, aktuelle Leitlinien zur chronischen spontanen Urtikaria sowie Einblicke zu Vitiligo und schwierige Mykosefälle. Auch Fortschritte in der molekularen Diagnostik sowie Warnzeichen bei der Progression aktinischer Keratosen wurden diskutiert. Die Veranstaltung knüpfte damit an eine lange Tradition an: Seit ihrer Gründung hat sich die FOBI als zentrale Plattform für den kollegialen Austausch und die praxisnahe Weiterbildung im deutschsprachigen Raum etabliert.
Aktuelle Real-World-Daten zum 2-Monats-Depot bei Schizophrenie belegen: Weniger Injektionen, mehr Entlastung im Behandlungsalltag
Länger wirksame Depot-Antipsychotika wie Abilify Maintena® 960 mg Depot-Injektionssuspension in einer Fertigspritze1 können in der Erhaltungstherapie dabei helfen, die Adhärenz zu verbessern und den Behandlungsalltag von Ärzt:innen zu entlasten.2 Dies zeigen Daten einer aktuellen amerikanischen Real-World-Studie bei Personen mit Schizophrenie, die von einer Therapie mit oralem Aripiprazol oder dem 1-Monats-Depot Abilify Maintena® 400 mg auf das 2-Monats-Depot Abilify Maintena® 960 mg umgestellt wurden.3,# Abilify Maintena® 960 mg kombiniert die bewährte Wirksamkeit von Aripiprazol mit den Vorteilen eines längeren Injektionsintervalls.2 Die seltenere Anwendung kann Patient:innen im Alltag spürbar entlasten sowie Ärzt:innen mehr zeitliche Freiräume für neue Patient:innen oder ausführlichere Gespräche bei gemeinsamen Terminen verschaffen.2,4 Die S3-Leitlinie Schizophrenie empfiehlt Depot-Antipsychotika aufgrund der gesicherten Applikation und guten Bioverfügbarkeit als wirksame Alternative zur oralen Medikation: Sie sollten daher Patient:innen zur Rezidivprophylaxe als Behandlungsoption angeboten werden.5 Der frühe Einsatz von Depot-Antipsychotika kann zu einem besseren klinischen und funktionellen Therapieergebnis führen – besonders nach der ersten Episode –, so die Einschätzung eines kürzlich veröffentlichten Experten-Konsensuspapieres.6
Kongressbericht: 60. Diabetes Kongress 2026 DDG
Für eine bessere Versorgung Revolutionen Realität werden lassen
„Revolution der Mittel – Realität der Menschen“ war das Motto des diesjährigen Diabetes Kongresses. Damit spiegelten die diskutierten Themen die tiefgreifenden Veränderungen, die aktuell die Versorgungslandschaft revolutionieren. Von neuen Medikamenten über technologische Innovationen hin zu personalisierten Strategien und digitalen Lösungen wird der klinische Alltag vermehrt durch komplexe Herangehensweisen bestimmt. Doch welche Entwicklungen kommen bei den Betroffenen an und wie können die nach wie vor bestehenden Versorgungslücken wirksam geschlossen werden? Dieses Spannungsfeld zwischen innovativer Entwicklung, medizinischer Machbarkeit und persönlicher Lebensqualität wurde im Rahmen des Kongresses eingehend beleuchtet.
Kongressbericht: 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin
Mit Prävention und Innovation gesund älter werden
Der demographische Wandel geht auch an der Inneren Medizin nicht spurlos vorbei. Neben der Verlängerung der individuellen Lebenserwartung („life span“) fokussiert sich die Gesellschaft vermehrt auf die Verlängerung der individuellen Gesundheitsspanne („health span“). Doch wie lässt sich „gesund altern“? Dieser Fragestellung mit allen Aspekten, die daran anknüpfen, widmete sich der diesjährige Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Grundlegende Entscheidungen müssen gefällt werden um zu entscheiden, wie neue Therapien, digitale Technologien, begrenzte Ressourcen und veränderte Versorgungsforderungen unter einen Hut gebracht werden können. Welcher Paradigmenwechsel muss vollzogen werden, damit die Medizin auch in Zukunft wirksam und bezahlbar bleibt?
Wirklatenz von Antidepressiva: Was ist noch “normal”?
Wird eine Depression mit Antidepressiva behandelt, dauert es in der Regel seine Zeit, bis die Wirkung eintritt. Aber wie lange sollte man abwarten? Und gibt es Unterschiede zwischen pflanzlichen und synthetischen Wirkstoffen? Die Antworten hier kompakt zusammengefasst.
Pflanzliches Antidepressivum: 3 Argumente für die Praxis
„Gibt es da auch etwas Pflanzliches?“ Bei leichten und mittelschweren Depressionen fragen Erkrankte immer häufiger nach pflanzlichen Medikamenten, wie hochdosiertem Johanniskrautextrakt (z.B. Laif®900). Dieser kann in der Wirksamkeit mit chemischen Substanzen mithalten und wird von der Nationalen VersorgungsLeitlinie zur Unipolaren Depression empfohlen.
ADHS multimodal behandeln: attexis® als digitale Ergänzung zur Therapie
Psychotherapieplätze sind in Deutschland rar gesät. Doch die Psychotherapie stellt neben Psychoedukation und Pharmakologie eine der drei Säulen des multimodalen Therapiekonzeptes bei einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) dar. Selbstmanagement-Interventionen, wie beispielsweise digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), kommen daher eine immer größere Bedeutung zu. Mit attexis® steht eine DiGA zur Verfügung, die Menschen mit einer ADHS bei der Strukturierung ihres Alltags unterstützen kann. Dies kann eine sinnvolle Ergänzung darstellen, um Wartezeiten zu überbrücken, die Therapie zu begleiten oder die Behandlung nachzubereiten, wie Expertinnen und Experten auf einem von MEDICE – The Health Family initiierten Symposium im Rahmen des DGPPN-Kongresses 2025 (Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V.) aufzeigten.
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